Berlinbesuch trotz Corona?

Aufgrund der augenblicklichen Situation ist es unseren 10ern in diesem Schuljahr nicht möglich eine Studienfahrt nach Berlin zu machen. Und trotzdem hat die Klasse 10b Mitte April das Denkmal für die ermordeten Juden Europas zwischen Brandenburger Tor und Potsdamer Platz besichtigt. Wie das?
Nachdem sich die Schüler und Schülerinnen im Geschichtsunterricht intensiv mit dem Holocaust auseinandergesetzt hatten, fehlte nur noch der Besuch einer Gedenkstätte. Ganz kurzfristig buchte Herr Heilborn eine „dialogische Online-Führung“ durch das Holocaust-Mahnmal in Berlin.
Im Unterricht mussten sich die Schüler dann mit dem eigenen Smartphone oder Tablet in eine Zoom-Konferenz einwählen und schon konnte es losgehen.
Zwei sehr engagierte junge Mitarbeiterinnen der Stiftung Denkmal führten die 10b mit guten Erklärungen und vielen Fragen durch das Stelenfeld und die Ausstellung im darunterliegenden Ort der Information.
Die Architektur des abstrakten Kunstwerkes, der Standort und die Widmung des Denkmals wurden informativ und sensibel thematisiert. Die Schülerinnen und Schüler verfolgten die Führung mit großer Aufmerksamkeit und zeigten sich am Ende sehr beeindruckt von der Gedenkstätte.
Alle waren sich einig, dass diese Veranstaltung etwas Besonderes war.
Ein Trost für die ausgefallene Berlinreise war es sicherlich nicht, aber eine tolle und teilweise sehr berührende Abwechslung vom Unterrichtsalltag.
Vielleicht lässt sich in naher Zukunft noch die eine oder andere Sehenswürdigkeit Berlins per Online-Führung erkunden und so wenigstens ein bisschen Abschlussfahrt-Feeling erleben.
J. Heilborn

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